| TKO | Leukämie Erfahrung |
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Als mögliche Ursachen werden z.B. Umweltgifte, Rauchen, Strahlung, ererbte genetische Disposition und psychosomatische Einflüsse diskutiert. Drei davon finde ich in meinem Leben, in meiner Verantwortung: Gift, Strahlung und psychologische Disposition. 17 Jahre meines Lebens war ich starker Tabakraucher. Aufgeben konnte ich es erst 1988 nach mehreren gescheiterten Versuchen im Lauf der Jahre schliesslich, indem ich die Chance nutzte, während einer mehrwöchigen starken Grippe mit hohem Fieber, während der ich nicht rauchen konnte oder wollte, den körperlichen Entzug quasi geschenkt bekommen zu haben (seither habe ich aber Gewichtsprobleme). Erst nach 15 Jahren sollen die Folgen dieser permanenten Vergiftung mit Nikotin, Teer und anderen Substanzen verschwunden sein. Mindestens 20.000 Stunden habe ich seit 1985 vor (und hinter) Computerbildschirmen verbracht, die mich mit elektromagnetischer und Röntgen-Strahlung überflutet haben. Moderne Monitore sind mittlerweile strahlungsarm bzw. (als Flachbildschirm) strahlungsfrei. Seit der Schulzeit leide ich unter der Neigung zu Depression mit emotionalen und kognitiven (die Gedankenwelt betreffenden Konsequenzen), die schon damals (mit 16 Jahren) mit verschiedenen Psychopharmaka (und im Lauf meines Lebens auch mit verschiedenen Psychotherapien) nur mit wenig Erfolg behandelt wurden. Wirklich in den Griff bekomme habe ich diese selbstzerstörerische Tendenz meiner Innenwelt bis heute nicht, völlig unabhängig davon, welchen Erfolg ich im äußeren Leben hatte. Es hat mich unangenehm verblüfft, daß eine radikale (nicht anerkannte) Psychosomatiklehre Kränkung/Erkrankung des Selbstwertsystems als Ursache der Leukämie betrachtet. Ebenso wie die anfangs ständigen Knochenschmerzen die schwächste Stelle, meine vorgeschädigten Hüftgelenke, am heftigsten befielen, hat Interferon, auf dieser inneren Vorbedingung aufbauend, mein Leben über ein Jahr in ein zombiehaftes Dasein gestürzt. Unter Imatinib kann ich die Stimmung betreffend (glücklich oder depressiv), kaum einen Unterschied feststellen zu früher. Während ich Tabak und Röntgenstrahlung (wenn auch zu spät) vermeiden kann, sind mögliche psychische Ursachen leider unverändert. |