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In diesem Artikel möchte ich einige Beispiele von mysteriösen archäologischen Fundstücken vergangener Kulturen und Epochen beschreiben, die von Altertumsforschern zufällig gefunden wurden. Das merkwürdige an diesen Artefakten ist, dass die entsprechenden Völker und Kulturen nach Ansicht der Geschichtsforschung gar nicht in der Lage gewesen waren, nach deren damaligen technischen Möglichkeiten diese herzustellen. Denn für die Herstellung dieser Objekte hätten Sie ein hohes technisches Wissen als Vorraussetzung haben müssen, was Sie nach Meinung der heutigen Altertumsforscher aber gar nicht besessen haben können. Hierzu einige Beispiele: |
1. Altamerikanischer Goldflieger
Die im berühmten Goldmuseum von Bogota (Kolumbien) aufbewahrten rund 33.000 Goldobjekte spiegeln nicht nur die tiefe Gläubigkeit ihrer indianischen Schöpfer und damit ihre Vorstellung von dieser und einer „jenseitigen Welt“ wider, sie zeigen ebenso Anhaltspunkte die als missverstandene oder missgedeutete Technologie aufgefasst werden können. Hierzu liefern spektakuläre Miniaturen von „Goldflugzeugen“ die wichtigsten Indizien. Offiziell gelten die Kleinode als „religiöse Zierart“, die als „zoomorph“, „biomorph“ oder schlicht als „Insekten“, „Vögel“ und „Fliegende Krokodile“ benannt werden. Luft- und Raumfahrtingenieure besahen sich die kuriosen Artefakte und bescheinigen ihnen eindeutig hochmoderne aerodynamische Konstruktionselemente zu, die in der Natur nicht vorkommen. Untersuchungen im Windströmungskanal am Aeronautical Institute, New York, haben das bestätigt. |
2. Die elektrischen Batterien aus der Partherzeit
Das irakische Nationalmuseum von Bagdad (inzwischen aufgrund des Krieges allerdings wahrscheinlich zerstört) besaß jahrtausendealte Batterien, die nach dem galvanischen Prinzip funktionieren. Die Artefakte sind etwa 14 cm hoch und enthalten einen kupfernen Zylinder, in dem ein bleiumkleideter Eisenstab steckte. Bitumen isolierte die Metalle. Bestimmte Metalle dürften noch unbekannte Legierungen darstellen. Die elektrischen Zellen wurden z. T. in der Umgebung des heutigen Bagdad gefunden und sollen aus der Partherzeit stammen, wären demnach mehr als 2000 Jahren alt. Bei Experimenten Im Jahre 1978 folgte ein medienwirksames Experiment. Hierbei hatte der deutsche Ägyptologe und Museumsdirektor Dr. Arne Eggebrecht im Beisein von Elektrofachleuten bewiesen, dass die Geräte funktionstüchtig sind. Füllt man in eine dieser Tonflaschen Wein- Essig- oder Zitronensäure, wird eine elektrische Spannung von 0.5 Volt erzeugt. Damit war bestätigt, dass es sich bei den "Zaubergeräten" um antike Batterien handeln musste, die offenbar zum Vergolden kleiner Figuren verwendet worden sind. |
3. Modell einer pharaonischen "Glühbirne"
Kannte man im alten Ägypten bereits die Nutzbarmachung von elektrischem Strom? Eine provokante Frage, die der Wiener Elektrofachmann und Projektleiter eines internationalen Elektrokonzerns Dipl.-Ing. Walter Garn, sowie die Autoren Peter Krassa und Reinhard Habeck seit 1982 in einer Reihe von Publikationen untersucht haben. Anstoß dafür waren die eigentümlichen Motive von „Djed-Pfeilern“ und großen, länglichen Gebilden, in denen wellenartig Schlangen abgebildet sind. Die Reliefs und Handhabung dieser, an elektrische Isolatoren und Lampen erinnernden Gegenstände, werden besonders in den unterirdische Kammern des Hathor-Tempels von Dendera in Ober-Ägypten deutlich. Die Darstellungen sind exakt so wiedergegeben, wie man das von Abbildern elektrischer Entladungen erwarten würde. Der geglückte Versuch einer technischen Rekonstruktion – ausgeführt von Dipl.-Ing. Walter Garn – fand in diesem funktionstüchtigen Modell seinen Ausdruck. Von der Ägyptologie wurde die technologische Betrachtungsweise der Dendera-Reliefs bisher abgelehnt und als rein zufällig bezeichnet. Andererseits ist man sich auch unter den Fachgelehrten über die Inhalte der Abbildungen keinesfalls im Klaren. |
4. Mikrotechnologie aus der Eiszeit?
Anfang der 90er Jahre fanden Goldsucher östlich des Ural-Gebirges in Rußland winzige technisch anmutende Artefakte. Die meist spiralenförmigen Gegenstände bestehen aus verschiedenen Edelmetallen, die größeren aus Kupfer, die kleinsten aus den seltenen Wolfram und Molybdän. Die Größe der Fundstücke variiert von maximal 3 Zentimeter bis 0,003 Millimeter. Mit Analysen wurde die Russische Akademie der Wissenschaften in Syktywkar (der Hauptstadt der vormaligen Autonomen Sowjetrepublik Komi), ebenso die in Moskau und in St. Petersburg betraut, sowie ein wissenschaftliches Institut im finnischen Helsinki. Die mikroskopisch kleinen Produkte lassen an hypermoderne Steuerelemente denken, die in mikrominiaturisierten Apparaturen ihren Dienst versehen. Diese Technik steckt heute noch in den Kinderschuhen, verfolgt jedoch hochgesteckte Ziele. So wird u. a. an die Konstruktion von Mikrosonden für den medizinischen Einsatz gedacht, z. B. für Operationen im Inneren der Blutgefäße. Das Unfassbare: Geologen gestehen den mysteriösen Objekten ein Alter zwischen 20 000 und maximal 300 000 Jahre zu! Und selbst wenn es "nur" 1000 oder 100 Jahre wären, stellt sich die Frage: Wer um alles in der Welt war zur Anfertigung solch superfiligraner Mikrotechnik fähig, die wir in unseren Tagen gerade erst zu realisieren beginnen? |
5. Präzisionslinsen der Wikinger
Sie gelten als Produkte der High-Tech-Welt unseres modernen Computerzeitalters: asphärisch geschliffene Gläser, die heute in der Präzisionsoptik weltweit Verwendung finden. Doch dergleichen gab es offenbar schon im 12. Jahrhundert. Experten für Augenoptik bestätigten in einer mehrjährigen Analyse, dass die in schwedischen Wikinger-Gräbern entdeckten geschliffenen Bergkristalle nahezu perfekt hergestellt worden waren. Legt man die Linse zum Beispiel auf einen Text, erhält man ein Bild, wie es mit einem modernen Vergrößerungsglas von 5cm Durchmesser erzeugt wird. Doch erst im 17. Jahrhundert gelang es dem Mathematiker René Descartes theoretische Berechnungen über asphärische Linsen anzustellen. Die tatsächliche Nutzung einer solch präzisen Technik war bisher nur aus dem 20. Jahrhundert bekannt. Wie aber war es vor 8. Jahrhunderten möglich gewesen, eine dermaßen ausgefeilte Optik-Technologie herzustellen? Forscher der Universität Berkeley/USA wollen die sensationelle "Wikinger"-Optik nun weiter untersuchen. Allgemein wird angenommen, dass die ungewöhnlichen Fundstücke aus Byzanz stammen, die von den Wikingern durch Handel oder Raub erworben wurden. |